Laufender Dieselgenerator hinter der Bühne, Abgasfahne über dem Biergarten, ständiges Brummen im Hintergrund – jahrzehntelang war das der Normalzustand für Festivals, Stadtfeste, Baustellen, Drehs und Wahlkampfauftritte. Wer Strom brauchte, stellte ein Aggregat hin, füllte Diesel nach und hoffte, dass die Kiste durchhält.
Gleichzeitig wächst der Druck: Klimaziele, CO₂-Bilanzen, Green Events, Green Producing, nachhaltige Kommunalprojekte. Auftraggeber, Förderer und Kommunen wollen wissen, wie viel Emissionen eine Produktion verursacht – und wie sie reduziert werden können. Plötzlich steht der Generator nicht mehr einfach „irgendwo draußen“, sondern mitten in der Debatte.
Genau hier kommen Powerstations und Systeme wie Instagrid ins Spiel: Mobile, akkubasierte Stromversorgung, leise, lokal emissionsfrei und zunehmend in Mietmodellen über Anbieter wie Rentboks verfügbar – gerade im Raum Berlin & Brandenburg. Die spannende Frage lautet:
Wie stark lässt sich der Dieselverbrauch wirklich senken – und was bedeutet das für CO₂-Emissionen und Nachhaltigkeit?
Wo mobile Stromversorgung besonders ins Gewicht fällt
Strom aus der Steckdose setzt kaum Emotionen frei. Mobile Energieversorger tun das umso mehr – vor allem im Dieselbetrieb. Typische Einsatzfelder, in denen Generatoren bisher viel Treibstoff verbrennen:
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Events & Festivals: Bühnen, Foodtrucks, Licht, Ton, Infrastruktur
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Film-, Serien- & Werbeproduktionen: Licht, Kamera, Video Village, Unit Base
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Baustellen & Handwerk: Werkzeuge, Maschinen, Container, Beleuchtung
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Kommunale Veranstaltungen: Stadtfeste, Weihnachtsmärkte, Vereins- und Sportevents
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Politische Veranstaltungen & Wahlkampf
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Märkte & Streetfood-Flächen
Überall dort laufen Dieselaggregate oft viele Stunden oder Tage, meist mit wechselnder Last – und selten optimal ausgelastet. Das bedeutet:
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unnötig hoher Dieselverbrauch
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unnötige CO₂-Emissionen
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dazu Lärm, Geruch und ein Bild, das spätestens in einem „Green Event“-Konzept nicht mehr passt.
Dieselverbrauch in der Praxis – warum Generatoren oft ineffizient laufen
Dieselgeneratoren haben ein Grundproblem: Sie sind für Leistungsspitzen ausgelegt, laufen aber im Alltag häufig im Teillastbereich.
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Ein Generator, der 20 kVA liefern könnte, dümpelt im Einsatz vielleicht mit 30–40 % Last vor sich hin.
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In diesen Bereichen laufen viele Aggregate ineffizient, verbrauchen pro erzeugter Kilowattstunde überproportional viel Diesel.
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Zusätzlich bleiben Motorlaufzeiten, Stand-by-Phasen und unsaubere Lastverteilungen oft unberücksichtigt.
Im Klartext:
Viele Generatoren verbrennen mehr Diesel als nötig, um eine vergleichsweise überschaubare Strommenge bereitzustellen – nur, weil niemand genauer hingeschaut hat.
Powerstations & Instagrid: Wie aus Dieselstunden Akkustunden werden
Powerstations (z. B. EcoFlow) und Hochleistungs-Akkusysteme wie Instagrid drehen die Logik um:
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statt während der Veranstaltung ständig Diesel umzuwandeln
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wird Energie vorher geladen (Netzstrom, erneuerbare Quellen, ggf. effizienter erzeugter Strom)
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und vor Ort als elektrische Speicherlösung abgegeben – leise und lokal emissionsfrei.
Besonders spannend wird das im Mietmodell über Rentboks:
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keine riesigen Einstiegskosten
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passende Systemgröße je Projekt (von der EcoFlow-Powerstation bis zum Instagrid-Setup)
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Möglichkeit, Hybridmodelle zu fahren: Akku übernimmt Grundlast oder sensible Bereiche, Generator nur Spitzen oder Notfälle.
Je mehr Generatorlaufzeit durch Akku ersetzt wird, desto mehr Diesel und CO₂ bleiben real erspart.
Wie viel Diesel kann eine Powerstation tatsächlich ersetzen?
Eine grobe Betrachtung macht das Prinzip greifbar – ohne exakte Laborwerte zu benötigen.
Ein typischer Dieselgenerator mittlerer Größe verbraucht beispielsweise im Teillastbetrieb schnell 2–3 Liter Diesel pro Stunde, je nach Leistung und Auslastung kann es deutlich mehr sein. Wird ein Aggregat bei Events, Drehs oder Baustellen mehrere Stunden am Tag betrieben, summiert sich das:
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6 Stunden Einsatz am Tag → 12–18 Liter Diesel
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3 Tage Event → 36–54 Liter Diesel
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mehrere Projekte im Jahr → schnell dreistellige Literzahlen
Wird ein Teil dieser Last – etwa Licht, Ton, Video Village, IT oder kleinere Maschinen – über geladene Powerstationsabgedeckt,
kann die Laufzeit des Generators deutlich sinken.
Beispiele:
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Grundlast (z. B. Regie, IT, sensible Technik) läuft komplett auf Akku.
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Generator wird nur für wenige Stunden am Tag bei hohen Lastspitzen zugeschaltet.
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Nachtbetrieb (z. B. Beleuchtung, Sicherheits-IT) läuft voll auf Akku, Generator ist aus.
So können pro Event Dutzende Liter Diesel eingespart werden – über eine Saison oder ein Produktionsjahr wird daraus eine spürbare Größenordnung.
CO₂-Betrachtung: Weniger Liter, weniger Emissionen
Jeder nicht verbrannte Liter Diesel bedeutet deutlich weniger CO₂, dazu weniger Feinstaub- und NOx-Emissionen vor Ort.
Auch ohne exakte Emissionsfaktoren im Detail zu rechnen, ist die Richtung eindeutig:
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weniger Generatorlaufzeit → weniger Diesel → weniger direkte Emissionen
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lokal emissionsfreier Betrieb von Akku-Systemen → bessere Luftqualität auf dem Eventgelände, am Set oder in der Innenstadt
Für Green Event-Konzepte, Green Producing und nachhaltige Kommunalprojekte ist das ein konkreter Hebel, der sich:
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benennen
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dokumentieren
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und in Berichten an Auftraggeber, Förderer und Verwaltungen klar darstellen lässt.
Statt abstrakter Klimaversprechen stehen am Ende konkrete Betriebsstunden, eingesparte Generatorlaufzeit und damit vermeidbare Emissionen im Raum.
Nachhaltigkeit auf drei Ebenen: Emissionen, Lärm, Akzeptanz
Nachhaltigkeit ist mehr als nur CO₂. Der Umstieg von Dieselgeneratoren auf Powerstations und Instagrid-Systeme – besonders im Mietmodell – wirkt in mehreren Dimensionen:
1. Emissionen und Klimabilanz
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reduzierte Dieselverbrennung vor Ort
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Senkung der direkten Treibhausgasemissionen
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einfacher Nachweis für Nachhaltigkeitsberichte, Förderanträge, CSR-Berichte
2. Lärm und Lebensqualität
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leiser Betrieb (nur Lüftergeräusche) statt motorisiertem Dauerbrummen
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weniger Störung für Publikum, Anwohner und Tiere
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bessere Tonqualität bei Film, Musik und Sprache
3. Akzeptanz bei Behörden, Kommunen, Anwohnenden
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einfachere Genehmigungssituationen in Innenstädten und sensiblen Bereichen
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besseres Standing bei kommunalen Partnern und nachhaltigkeitsorientierten Auftraggebern
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Imagevorteil: Kein „Dieselmonster“ im Hintergrund, während auf der Bühne Klimaschutz adressiert wird
Miet- statt Kaufmodell: Shared Energy als Nachhaltigkeitsfaktor
Ein entscheidender, oft unterschätzter Punkt: Miete statt Kauf.
Wer für jedes Event, jede Produktion oder jede Baustelle eigenes Equipment anschafft,
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produziert Ressourcenverbrauch in Herstellung & Logistik,
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hält Technik vor, die einen Teil des Jahres ungenutzt im Lager steht,
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bindet Kapital in Geräten, die womöglich technisch überholt sind, bevor sie wirklich ausgelastet werden.
Im Modell von Rentboks und ähnlichen Anbietern wird Stromtechnik:
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geteilt genutzt (Shared Economy),
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projektweise eingesetzt, statt dauerhaft herumzustehen,
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professionell gewartet und auf viele Einsätze verteilt.
Nachhaltigkeit entsteht hier nicht nur durch weniger Diesel, sondern auch durch bessere Auslastung der eingesetzten Technik. Ein Instagrid- oder EcoFlow-System, das über das Jahr hinweg viele Events, Drehs, Baustellen und Projekte versorgt, ist ressourcenökonomisch sinnvoller als eine Flotte an selten genutzten Aggregaten oder Powerstations im firmeneigenen Lager.
Green Events & Green Producing: Ohne Stromkonzept keine glaubwürdige Nachhaltigkeit
Viele Green-Konzepte legen Wert auf:
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ÖPNV-Anreise
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Mehrweg, regionale Lebensmittel
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Müllvermeidung, kurze Lieferketten
Wenn gleichzeitig ein lauter Dieselgenerator im Hintergrund durchläuft, wirkt das unausgegoren.
Green Event-Konzepte und Green Producing-Standards (etwa bei Film- und Serienproduktionen) benötigen zwingend ein Stromkapitel, in dem:
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Emissionen durch Generatoren erfasst,
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Einsparpotenziale durch Akku- und Hybridlösungen genutzt
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und Verbesserungen für kommende Projekte festgehalten werden.
Genau hier haben Powerstations & Instagrid in der Miete einen doppelten Effekt:
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Technisch: Sie reduzieren real Dieselverbrauch und Emissionen.
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Kommunikativ: Sie schaffen messbare Argumente für Förderer, Sender, Kommunen, Marken und Öffentlichkeit.
Ein Event, eine Produktion oder ein Stadtfest, das glaubhaft „grün“ auftreten möchte, kommt ohne Stromstrategie kaum noch aus.
Kommunale Projekte: Saubere Energie für Stadtfeste, Märkte & Bürgerformate
Kommunen tragen eine besondere Verantwortung – und stehen zugleich stark im Fokus ihrer Bürgerschaft.
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Stadtfeste mit Dieselaggregat neben der Bühne
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Weihnachtsmarkt mit Abgaswolke neben der Kinderattraktion
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Bürgerveranstaltungen mit durchlaufendem Generator
passen immer weniger zu Klimazielen und Nachhaltigkeitsversprechen.
Mit gemieteten Powerstations und Instagrid-Systemen können Kommunen:
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bestimmte Bereiche ganz ohne Generator versorgen (z. B. Kinderbereiche, stille Zonen, Info- und Bürgerstände)
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Nacht- oder Teillastphasen auf Akku verlagern
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Generatoren kleiner dimensionieren oder weniger lange betreiben
Gerade im Raum Berlin & Brandenburg, wo viele Kommunen aktiv an Klimastrategien arbeiten, ist das ein durchaus realistischer Ansatz: sauberere Stadtbilder, weniger Lärm, bessere Luft – ohne auf Veranstaltungen zu verzichten.
Fazit: Vom Dieselmonster zur Akku-Strategie – und warum Miete der Schlüssel ist
Mobile Stromversorgung steht an einem Wendepunkt:
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Verbrenneraggregate waren lange die einzige Option – mit allen Folgen für Dieselverbrauch, CO₂, Lärm und Akzeptanz.
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Powerstations und Instagrid-Systeme bieten eine ernstzunehmende Alternative oder zumindest Ergänzung: leise, lokal emissionsfrei, flexibel.
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In Green Event-Konzepten, Green Producing und nachhaltigen Kommunalprojekten sind sie nicht nur „nice to have“, sondern zunehmend zentrale Bausteine der Glaubwürdigkeit.
Die wichtigsten Hebel:
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Weniger Generatorlaufzeit, dadurch weniger Diesel und CO₂-Emissionen
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Leiser Betrieb, bessere Arbeits- und Aufenthaltsqualität
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Shared-Energy über Mietmodelle wie bei Rentboks, statt schlecht ausgelastete Einzelanschaffungen
Unter dem Strich gilt:
Je mehr Kilowattstunden aus geladenen Akkus statt aus verbranntem Diesel stammen, desto leiser, sauberer und glaubwürdiger wird ein Projekt.
Statt das nächste Dieseltier unreflektiert anzuwerfen, lohnt der Blick auf die Akkustrategie zur Miete – technisch, wirtschaftlich und klimapolitisch.
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